Über Uns

Unser Haus

Das Haus der kleinen Frösche ist im September 2021 eröffnet worden. Die Namensgebung bezieht sich auf das Wappentier des Marktes Pilsting. Die Einrichtung verfügt über 80 Plätze aufgeteilt in 50 Kindergartenplätze und 30 Krippenplätze. Kindergarten und Krippe verfügen jeweils über zwei Gruppen. Es gibt eine Vormittagsgruppe und eine Ganztagsgruppe. Das Gebäude zeichnet sich durch eine „Nachhaltige Bauweise“ aus. Ziel des Planungskonzeptes war ein Gebäude mit einem möglichst geringen „ökologischen Fußabdruck“ zu errichten. Sowohl die Herstellung, der Betrieb als auch der Rückbau und Recycling des Gebäudes, als „Graue Energie“ bezeichnet, sind auf deren Umweltverträglichkeit geprüft. Auch in der Gestaltung der Außenanlage findet sich das Prinzip der Nachhaltigkeit. Es gibt Pflanzbeete, eine Naschecke und der bestehende Baum- und Strauchbestand wurde in die Planung mitaufgenommen.

 

Unsere Pädagogik

MIT-EIN-ANDER „mit dem einen und dem anderen“

Unser pädagogischer Leitgedanke basiert auf dem situationsorientierten Ansatz nach Prof. Dr. Armin Krenz.

Der situationsorientierte Ansatz richtet die pädagogische Arbeit an den individuellen Erlebnissen und Erfahrungen des Kindes aus. Das Kind wird in seiner Ganzheitlichkeit gesehen und steht im Mittelpunkt. Ziel ist es, Kinder in ihren Selbstbildungsprozessen nachhaltig zu unterstützen, zu begleiten, in verschiedenen Entwicklungsbereichen zu fördern und Kompetenzen nachhaltig auf- bzw. auszubauen. Die Kinder sollen Lebensereignisse und schon erlebte Situationen verstehen und aufarbeiten. Dadurch entwickeln sie sowohl Selbstständigkeit als auch Eigenmotivation.

Unser pädagogisches Profil zeichnet sich durch die (teil-) offene Arbeit aus.

In einer offenen Kita sind Kinder selbstbestimmte Gestalter ihrer eigenen Stärken und Interessen. Die offene Arbeit beschreibt ein Konzept bei dem die Integration, Offenheit und Partizipation im Mittelpunkt steht.

Wir arbeiten teiloffen in unserem Haus. Teiloffene Arbeit ist eine Variante des offenen Prinzips. Der Unterschied liegt darin, dass die Kinder einer festen Stammgruppe angehören. Die Kindergartenkinder treffen sich jeden Morgen zu einem gemeinsamen Morgenkreis, besprechen dort den Tag und entscheiden sich für Projekte, pädagogische Angebote und Aktivitäten. Danach können sie in der Gruppe spielen oder sich in einem anderen Gruppenraum bzw. Funktionsraum beschäftigen. Am Ende des Kitatages findet in der jeweiligen Stammgruppe der Abschlusskreis statt, um gemeinsam zu singen, spielen und den Tag mit den Kindern zu reflektieren.

Die teiloffene Arbeit in der Krippe unterscheidet sich in den Grundprinzipien nicht von der im Kindergarten. Ein Begegnungsraum, zu dem die Krippenkinder eigenständig und jederzeit Zugang haben, ist der zentrale Ort des gruppenübergreifenden Spiels. Die Öffnung des gesamten Krippenbereichs ist auf einen bestimmten Zeitrahmen festgelegt.

Die offene Arbeit schließt auch die Begegnung und gemeinsame Aktivitäten zwischen Kindergarten und Krippenkindern mit ein. Diese Treffen finden in einem festgelegten Zeitfenster statt. Exemplarisch sind gemeinsames Spiel, Singen, Bewegung und Spaziergänge.

In unserer Einrichtung sind Teilhabe und Mitwirkung der Kinder, also ein MITEINANDER, auf vielfältige Weisen im Alltag zu finden. Die Interessen, Fragen und Bedürfnisse der Kinder prägen Abläufe und Prozesse. Kinder und Erzieherinnen stehen im Dialog und treffen gemeinsam Entscheidungen, handeln Rechte und Pflichten aus. Dabei erfährt das Kind, dass seine Interessen wahrgenommen und berücksichtigt werden.

Konzeption als PDF